Dank mit Ehrennadel: Großes Lob für aktive Heimatfreunde
Am Jahrestag der Verleihung der Stadt- und Freiheitsrechte, dem 7. November, traf sich die Festversammlung im Rathaus-Saal. Das Ereignis liegt 555 Jahre zurück und die Arbeitsgemeinschaft Freudenberger Heimatvereine nutzt das historische Datum um Dank zu sagen. Im Mittelpunkt standen 13 Aktive aus den Heimatvereinen, die für ihre besonderen Verdienste mit der Ehrennadel ausgezeichnet wurden.
Auch Bürgermeister Eckhard Günther nutze die Gelegenheit zur Gratulation und stellte fest: "Was Sie leisten, ist mit Geld nicht zu bezahlen". Erst ehrenamtliches Engagement mache die Orte lebens- und liebenswert.
Bürgermeister Eckhard Günther überbrachte Glückwünsche und Grüße der Stadt Freudenberg.
In seiner Festansprache hatte sich zuvor Prof. Dr. Berthold Stötzel mit den alten Siegerländer Handelsrouten und der Geschichte der Fuhrleute beschäftigt. "Das ist ein vergessener Teil unserer Wirtschaftsgeschichte", meinte der Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Deshalb stelle sich die Frage "Henner und Frieder - aber ist Ludwig?" Denn, diese Auffassung brachte Stötzel zum Ausdruck, auch die Fuhrleute hätten aufgrund ihrer großen Bedeutung ein Denkmal verdient. Dafür sei Freudenberg eigentlich der richtige Standort, denn hier habe der frühere Verkehrknotenpunkt gelegen.
Prof. Dr. Berthold Stötzel bei seinem Festvortrag: "Auch Ludwig wäre ein Denkmal wert - warum nicht in Freudenberg?"
Der Vortrag wurde mit viel Beifall bedacht und gab zahlreiche Anregungen für die Gespräche bei einer deftigen Verpflegung, für die das Team des Backes im Heuslingsgrund gesorgt hatte. Für die festliche, musikalische Umrahmung der Veranstaltung war in diesem Jahr wieder einmal die Jugendmusikschule zu Gast. Ihr Leiter, Marc Klinkert, sowie Christian Krämer und die Schülerinnen Annette Leidig und Melissa Salomon zeigten ihr Können.
Die Erkenntnisse von Prof. Stötzel boten viel Gesprächsstoff.
Die Urkunden und die Ehrennadeln überreichten Helmut Krämer und Horst Heide. Ausgezeichnet wurden Günter Baumhof (Büschergrund), Egon Flucke (Oberheuslingen), Ernst Hoof (Niederheuslingen), Anne Ising (Büschergrund), Achim Loos (Oberfischbach), Karl-Heinz Nitsche (Büschergrund), Manfred Ohrndorf (Alchen), Kornelia Schnell (Lindenberg), Friedhelm Schreiber (Bottenberg), Erich Schuss (Oberfischbach), Karl-Wilhelm Stahl (Freudenberg), Martin Stücher (Büschergrund) und Dietmar Wirth (Lindenberg). Ihre besonderen Leistungen waren jeweils kurz dargestellt worden.

