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Heft 146
Kein Wintermotiv, sondern das Foto eines Sommer-Festivals ziert diesmal das Titelbild von Freudenberg im Zeitgeschehen. Das Bild weist auf einen Artikel von Peter Pfaffe hin: In „Neue Töne am alten Ort“ beschreibt er, wie sich der nach 1930 angelegte Lindenberger Waldsportplatz zum pulsierenden Zentrum für Live-Musik verwandelt. Seit 2023 sorgen die Musik-begeisterten Aktiven des neu gegründeten Freudenberger „Vereins zur Förderung der Bühnen- und Musikkultur Kullmerisch e.V. (VFBMK) hier in Lindenberg für ein Siegerländer „Mekka der Rockmusik“. Die jeweils dreitägige Open-Air-Veranstaltung mit dem markanten Namen „Green Hell Festival“, von örtlichen Vereinen tatkräftig unterstützt, sorgt für überregionale Aufmerksamkeit.
Peter Pfaffe beschreibt das Event, seine Entstehung und regionale Verankerung, gleichzeitig geht er auf die Geschichte des Sportplatzes ein, auf dem einst die „Sportfreunde Lindenberg“ kickten oder den der „Maulschützenverein“ für seine Aktivitäten nutzte.
Mit wissenschaftlichem Enthusiasmus verfolgt Regionalforscher Gottfried Theis die Namenswandlungen jenes Baches, der sowohl Büschergrund wie Freudenberg in Richtung Rheinland-Pfälzische Landesgrenze durchfließt. Jahrhundertelang galt der Name „Asdorf“, später von „Weibe“ abgelöst oder als Synonym genutzt. Wie kam es zu der Änderung oder dem Umstand, dass in einer Gemeinde ein Fluss gleich zwei Namen trägt? Gottfried Theis hat zahlreiche Fundstellen und Kartenmaterial zum Thema des „Freudenberger Wassers“ zusammengetragen. Eine spannende Lektüre zu diesem Namens-Wettstreit.
Aus der Feder von Günter Schneider (1934-2923) stammt der Beitrag „D’r lewe Heck“ in der Rubrik „M’r schwätzen wierer Platt“. Dem Text zum Schmunzeln fügt Schriftleiter Bodo Hoffmann wieder die „hochdeutsche Fassung“ bei. Zum lustigen Teil trägt ebenso die Kurzgeschichte „Van fröher“ bei.
Thomas Grümbel, Ortsheimatpfleger von Oberfischbach, steuert der FiZ-Winterausgabe den Bericht über „Oberfischbacher Hausnamen“ bei. Er setzt damit die Reihe von Friedhelm Hoof und Teo Schwarz fort. Hausnamen sind quasi ein zweiter Familienname im örtlichen Dialekt. Um über solche Hausnamen und ihre Hintergründe zu informieren, haben die „Heimatfreunde Oberfischbach e.V.“ 33 Plexiglasschilder an alten Gebäuden des Ortes befestigt.
FiZ lässt auch in dieser Ausgabe den Jahresempfang der Arbeitsgemeinschaft Freudenberger Heimatvereine Revue passieren. Diesmal hatte die ARGE am „Stadtgeburtstag“ in die Oberholzklauer Kirche eingeladen. Zur „Montan-Archäologie im Freudenberger Raum“ sprach Dr. Manuel Zeiler von der LWL-Archäologie Außenstelle Olpe. Anschließend wurden wieder Bürgerinnen und Bürger für ihr besonderes ehrenamtliches Wirken mit der Ehrennadel ausgezeichnet.